schorn.ai CLI
Die CLI unter apps/cli bietet die Service-Befehle an. Das npm-Paket heißt
schornai; Version 0.5.0 gehört zum finalen Release November 2026.
Den Veröffentlichungsstand findest du in den
Release-Hinweisen. Im Repository ist die CLI
nach npm run build:cli verfügbar.
Automatische Installation oder Status
npx schornai
Ist schorn.ai bereits eingerichtet und der Service installiert, zeigt der Aufruf den Installationspfad und den aktuellen Service-Status, auch wenn der Service gestoppt ist. Er lädt kein Update und startet eine gestoppte Installation nicht erneut. Alte Admin-Installationen werden als solche gemeldet; ihren Laufzustand prüfst du in der Admin-App. Eine Migration erfolgt durch diesen Aufruf nicht.
Vor einer neuen oder unvollständigen Installation fragt die CLI
Install schorn.ai ...? [y/N]. Erst nach y (auch Y) beginnt der Download.
n, eine leere Eingabe, das Ende der Eingabe oder Strg+C brechen ab, ohne
Dateien anzulegen oder zu verändern. Vorhandene Installationen zeigen ihren
Status ohne Rückfrage.
Nach der Bestätigung lädt die CLI das aktuelle XRAG-Setup von
https://schorn.ai/xrag/schornai/latest, prüft Archiv, Pakettyp und Plattform und
führt den enthaltenen Installer aus. Anschließend startet sie den Service.
Das Setup für November 2026 ist für macOS ARM64 vorgesehen.
Der Endpunkt liefert jeweils das zuletzt veröffentlichte Setup; eine gezielt
gewählte CLI-Version legt die Version des heruntergeladenen Setups nicht fest.
Die korrigierte CLI meldet nach dem Download
Download complete. Verifying and extracting schorn.ai setup....
Während dieser Phase prüft und entpackt sie das Archiv. Gültige symbolische
Linkketten innerhalb des Archivs bleiben erhalten; unsichere Pfade und Links
außerhalb des Zielverzeichnisses werden abgewiesen.
Der Bootstrap übermittelt derzeit keine Plattform oder Architektur an den Download-Endpunkt. Dort kann deshalb jeweils nur ein Zielsystem bedient werden. Ein macOS-ARM64-Setup lässt sich nicht unter Linux installieren; für Linux ist ein separat auf der passenden Architektur gebautes Setup erforderlich.
Die neue lokale Instanz umfasst Core, Supabase und Dokumentverarbeitung. Auf Apple-Silicon-Macs kommen Ollama und MLX-Transkription hinzu. Unterstützt werden macOS ARM64 sowie Linux ARM64/x64. Unter Linux müssen Docker und Compose ab 2.24.4 bereits laufen; Mac-Bundles enthalten Docker und Colima. Auf beiden Plattformen wird OpenSSL benötigt. Für Download, entpacktes Archiv, installierte Programme und Container-Images muss ausreichend freier Speicher vorhanden sein.
Die CLI erzeugt eine eindeutige Maschinen-ID, private Instanzschlüssel und ein
selbstsigniertes Zertifikat für https://localhost mit einem Jahr Gültigkeit.
Der Browser vertraut diesem Zertifikat zunächst nicht. Für einen öffentlichen
Zugang müssen Domain und Zertifikat separat eingerichtet werden, ebenso
Mailversand und KI-Modelle. Unter Linux werden Ollama und MLX nicht automatisch
eingerichtet. Zugangsdaten liegen in docker.env mit Dateirechten 600 und
werden nicht ausgegeben.
Standardpfad ist ~/.aibox. SCHORNAI_HOME wählt ein anderes Verzeichnis;
SCHORNAI_CONFIG wählt eine konkrete Konfiguration für die CLI;
ein explizites --config hat Vorrang.
Eine bereits mit service init angelegte Konfiguration ohne Dienstdateien wird
vervollständigt. Ihre Dienstauswahl und vorhandene Zugangsdaten bleiben erhalten;
benötigte Zugangsdaten einer entfernten Instanz müssen dort vorher hinterlegt sein.
Nach einem fehlgeschlagenen Setup denselben Befehl erneut ausführen und die
Installation wieder mit y bestätigen. Die CLI
erkennt den unvollständigen Versuch und behält schon erzeugte Schlüssel und
Zertifikate. Scheitert erst der Service-Start nach erfolgreicher Installation,
prüfe die Logs und starte mit npx schornai service start erneut.
--help und --version zeigen weiterhin ausschließlich Hilfe beziehungsweise
CLI-Version an.
CLI 0.5.0 enthält auch für direkte service start- und service restart-Aufrufe
die neue Startlogik mit sichtbaren Container-Protokollen und bis zu 40 Minuten
Gesamtzeit für die erstmalige Datenübernahme. Details stehen in der
Betriebsanleitung.
Ersten Administrator anlegen
Diese Funktion ist in CLI 0.5.0 des finalen Releases November 2026 enthalten.
Nach einer neuen automatischen Installation fragt die CLI im Terminal nach der
E-Mail-Adresse des ersten Administrators. Sie legt das Konto an und zeigt einen
einmaligen Schlüssel. Öffne die angezeigte Adresse /signin/reset (lokal
https://localhost/signin/reset) und trage E-Mail-Adresse, Schlüssel und dein
neues Passwort ein. Melde dich anschließend mit E-Mail-Adresse und Passwort an.
Das erste Konto erhält durch die Datenbank automatisch die globale Admin-Rolle;
die CLI prüft diese Rolle vor der Ausgabe des Schlüssels.
Für eine bereits installierte, noch leere Instanz oder nach einem übersprungenen Schritt:
npx schornai service setup-admin
Voraussetzungen sind Core, eine erreichbare Supabase-Instanz mit abgeschlossenen
Migrationen sowie deren private Zugangsdaten und SITE_URL in der
Maschinenkonfiguration beziehungsweise ihrer Umgebungsdatei. Die CLI sendet keine
E-Mail; ein Mailserver ist nicht nötig. Der Schlüssel gilt sieben Tage und kann
einmal verwendet werden. Bewahre ihn vertraulich auf; er wird nur im Terminal
angezeigt und nicht in Service-Logs geschrieben.
Enter ohne E-Mail-Adresse, Strg+C oder geschlossene Eingabe überspringen die
Kontoanlage. Bei umgeleiteter Ein- oder Ausgabe wird sie ebenfalls übersprungen.
Die Installation bleibt erhalten und der Befehl kann später erneut ausgeführt
werden. Existiert schon ein Benutzer, werden weder ein weiteres Konto angelegt
noch Berechtigungen oder Passwörter geändert. Für weitere Konten nutze die
Benutzerverwaltung. Dieser Befehl ist kein
Wiederherstellungsweg für ein bestehendes Konto.
Dienste gezielt steuern
npx schornai service init --services core,supabase,document-extractor,ollama,transcriber-mlx
npx schornai service start
npx schornai service status
npx schornai service logs --follow
npx schornai service stop
init legt eine neue Maschinenkonfiguration an und überschreibt keine vorhandene.
--config /pfad/config.json wählt eine andere Konfiguration und hat Vorrang vor
SCHORNAI_CONFIG. restart startet neu;
run betreibt den Service im Vordergrund. logs --lines 500 --json liefert
strukturierte Logzeilen. --help zeigt die Hilfe und --version die CLI-Version.
Das npm-Paket enthält den Service-Code, aber keine Docker-Images oder nativen Dienstprogramme. Diese werden beim automatischen Erstaufruf über das XRAG-Setup nachgeladen oder manuell mit einem Setup-Bundle bereitgestellt. Die CLI benötigt keinen zusätzlichen Kontologin; Dienstzugänge stehen in der privaten Betriebskonfiguration. Die Mac-App steuert denselben Service.
Die technischen Funktionen bleiben im eigenständigen Paket packages/service.
Für Konfiguration, Voraussetzungen und automatische Updates alter Systeme siehe
Service und Mac-App.
Service-Übersicht und sofortiger Abgleich
Die Service-Seite zeigt Maschinenstatus, CPU-/GPU-Auslastung,
Arbeitsspeicher- und Festplattenbelegung. Veröffentlichte Dateien verwaltest du
unter Cluster → Artefakte.
Der Service reagiert auf Yjs-Änderungen und Wiederverbindungen. Ein manueller
Abgleich ist mit npx schornai service sync möglich; ein laufender Service
mit konfiguriertem sharing ist dafür erforderlich. Der Befehl bestätigt die
Annahme. Ergebnis und Fehler stehen in den Logs und auf der Service-Seite.
Web-App, Realtime-Dienst und Service benötigen denselben SERVICE_API_TOKEN.
Entfernte Maschinen verwenden /v2/realtime an der Freigabeadresse oder
endpoints.realtime. Auf lokalen Core-Hosts verwendet der Service den nur auf
Loopback erreichbaren Port 9001 (Entwicklung: 9000).